Sie haben es wieder getan! P2 für unser Pro-Team bei den 24 Std. von Kyalami

Das RennWelten Pro Team mit Vicky Thomson, Samir Ibraimi, Chris Hoeke und David Michel hat erneut in einem hochkarätigen Startfeld, mit Top Teams wie Coach Dave Academy und vielen weiteren, einen 2. Platz beim 24 Stunden Rennen von Kyalami erzielt. Ausgetragen wurde das Rennen vom Racing Club International (RCI). Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das Team den ganz großen Topf in den Händen halten kann.

Am letzten Samstag war wieder volles Programm für das Pro Team von RennWelten mit dem 3h Knaller auf der Nordschleife, wo es mit dem Cup Porsche aus iRacing an den Start ging. Leider war das Rennen schon nach wenigen Metern durch einen Konkurrenten beendet worden, so dass man das Auto als Kernschrott in der Pitbox abstellen musste.

Umso besser lief es für das Team bei dem anschließenden 24 Stunden Rennen auf Kyalami. Dort startete das Team mit dem GT3 Lambo aus Assetto Corsa Competizione. Also 2 unterschiedliche Sims an einem Tag.

Das wichtigste ist ein gutes Teamwork bei solchen Rennen und das jeder für jeden da ist, wenn es mal nicht ganz so rund läuft. So war auch bei diesem Langstreckenrennen damit die Basis für den späteren Erfolg geschaffen. Das Rennen wurde im Regen gestartet und David Michel übernahm diese schwierige Aufgabe. Da alle sich nicht so intensiv auf das Rennen vorbereiten konnten, musste man mit der Startphase, wo einige Plätze verloren gingen, zufrieden sein. Kyalami ist eine Strecke, die man auch taktisch verstehen muss. An vielen Stellen kannst Du unheimlich viel Zeit verlieren im Verkehr, denn Überholen und auch Überrunden ist eine herausfordernde Aufgabe. Letztlich geht es aber auch darum, das richtige Reifenmanagement zu haben und z.B. zur richtigen Zeit von Regen- auf Trockenreifen zu wechseln. Alles muss passen und das über 24 Stunden lang. So war es letztlich möglich, abermals ein super Ergebnis einzufahren.

Die neu dazu gekommene Team Betreuerin Denise Brese hatte die Gelegenheit, dem Team ein paar Fragen zum Rennen zu stellen.

Das Interview:

Denise: Wie war für Euch die Vorbereitung und was war Euch wichtig für das 24h Stunden Rennen?

Samir: Die Vorbereitung ist leider etwas zu kurz gekommen, was der Pace aber keinen Abbruch getan hat. Das Setup war von Anfang einfach sehr gut und man hatte direkt das Vertrauen ins Auto gefunden. Aber Kyalami ist für mich immer wieder ein gutes Pflaster. In meinem ersten Stint war es zwar am Regnen, aber es war nach kurzer Eingewöhnung wieder der alles im Flow.

Chris: Die Vorbereitung war wie bei Samir, auch bei mir leider etwas kurz. Aber das Auto war vom Setup so gut, dass ich direkt volles Vertrauen hatte und direkt auf Pace war, welche ich auch konstant halten konnte. Ich bin meinen Teamkollegen sehr dankbar, denn man kann sich immer zu 1000% auf einander verlassen.

David: Bei mir war es ähnlich mit der Vorbereitung, aber wie meine Jungs schon gesagt haben, das Auto war von Anfang an sehr gut vorbereitet und war on Point vom Setup. Ich bin ja den Start gefahren, was sehr spannend und aufregend zugleich war. Es war am Regnen, so dass ich am Start ein paar Plätze verloren habe, was mich geärgert hat.
Als ich mich jedoch darauf eingeschossen hatte, hing ich hinter einen Konkurrenten fest und konnte da nicht ganz meine Pace fahren. Trotzdem habe ich meinen Spaß gehabt. Zu meinem Glück, war immer zu meinem Stint auch direkt der Wetterwechsel auf Regen. Das hat aber auch zusätzliche Konzentration gefordert, doch wir lieben ja die Herausforderungen. In der Nacht hatten wir uns mit den Reifen verpokert, denn wir hatten gehofft, dass wir mit Slicks weiterfahren können. Leider war das nicht die richtige Entscheidung. Der Start und der Übergang in die Nacht waren für mich schwierig.

Denise: Wie zufrieden ward Ihr mit Eurer Qualifikation?

David: Mit der Qualifikation waren wir sehr zufrieden. Chris ist die Qualifikation gefahren, während ich als Renningenieur fungiert habe. Chris war auf Anhieb super schnell unterwegs und hatte eine Fabelzeit nach der nächsten rausgehauen. So hatten wir den Einzug in die Superpole geschafft, wo die Top 10 der Qualifikation um die Pole gefightet haben. Gerade dieses Format ist extra schwer, da man nur eine gezeitete Runde hat. Auch das hat Chris mit Bravour gemeistert und unseren Lambo auf P3 gestellt,

Denise: Was waren die größten Herausforderungen bei diesem 24 Std Rennen? 

David: Das Fahrerfeld und die wechselnden Bedingungen. Beim Blick auf die Qualy Ergebnisse sieht man sofort, dass wir gegen einige der besten in ACC gefahren sind. Das ist natürlich schon eine ordentliche Challenge. Hinzu kam das sehr unvorhersehbare Wetter und die mega schnellen Wetterwechsel, wo man nur 1-2 Runden Zeit hat, den richtigen Call bei der Strategie zu machen. Ansonsten natürlich noch die körperliche Herausforderung. Schlafen klappt meist nie so gut und obwohl wir virtuell keine Fliehkräfte haben, anstrengend ist das Fahren dennoch und so ist das auch immer ein körperlich kräftezehrendes Event.

Das ist RennSport vom Feinsten! Wir freuen uns gemeinsam, wir trauern gemeinsam und wir feiern gemeinsam!

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