Interview: Einstieg ins Simracing

Aller Anfang ist schwer sagt man – aber wie ist das eigentlich beim Simracing? Hannes ist seit einigen Monaten bei RennWelten dabei und hat im Simracing ganz bei null angefangen. Wir haben mit ihm gesprochen nachgefragt, wie der Einstieg für ihn war.
Wenn Hannes nicht gerade die Strecke unsicher macht, studiert er übrigens BWL im Master. Ansonsten ist er im Wasser zu finden: Seine erste Leidenschaft ist Windsurfen – das betreibt er schon seit zehn Jahren.

Hallo Hannes, schön, dass du Zeit für uns hast. Wie bist du denn eigentlich zu RennWelten gekommen?
Vor ca. einem Monat habe ich angefangen, ins Simracing einzusteigen. Ich habe mir erstmal Lenkrad und Pedale von meinem Bruder ausgeliehen und einfach ein bisschen rumprobiert. Ich hatte mit dem Thema Rennsport generell vorher nicht so viel am Hut. Mein Vater hat ab und zu Formel 1 geguckt, aber das hat mich früher nie so interessiert. Selbst zu fahren ist aber nochmal eine ganz andere Geschichte. Das macht mir total Spaß!Über den Stream von Jan Biermann zum SPA 24h Rennen bin ich dann auf RennWelten aufmerksam geworden. Jan hat mich im Chat auf die RennUni hingewiesen und meinte, dass das ganz gut zum Reinkommen ist. So bin ich dann auf dem RennWelten Server gelandet.

Und? Wie war dein erster Eindruck von RennWelten?
Ich war auf jeden Fall positiv überrascht, wie offen ich empfangen wurde! Alle waren hilfsbereit. Obwohl ich niemanden persönlich kannte, wurden alle meine Fragen direkt beantwortet und ich habe sogar Trainingsangebote von erfahreneren Simracern bekommen. Das habe ich so online selten erlebt.

Hattest du denn schon Erfahrung, was Rennen am Computer angeht?

Hannes’ Rig zu Beginn

Nicht wirklich. Ich habe wahrscheinlich den üblichen Weg genommen: Erst habe ich am PC gezockt und ab und zu sowas wie Need for Speed mit dem Controller gespielt. Ich fand es schon cool, die Autos ein bisschen zu tunen, die Farbe auszusuchen und ein bisschen Erfahrung im Rennen zu sammeln. Mit richtigem Equipment – also Lenkrad und Pedale anstelle des Controllers – ist das Ganze natürlich deutlich realitätsnaher, passend dazu der Schritt zu einer Simulation, in diesem Fall Assetto Corsa Competizione (ACC). Beim Simracing muss man ja auch die physikalischen Grundlagen bedenken, sowas wie Reifendruck und so weiter, das hat mich gereizt.

Hattest du schon kleine Erfolgserlebnisse?
Auf jeden Fall! Die RennUni hat mir schon super viel gebracht. Für mich das optimale Format für den Einstieg in die Thematik. Wo soll ich mich informieren, was ist wichtig? Jan und Thomas machen das echt gut und geben einem richtig viel Wissen mit. Ich meine, hier teilen ein Simracing-Experte und ein realer Rennfahrer gemeinsam ihr Wissen. Die Mischung aus realem und digitalem Rennsport ist einfach cool!
Auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und direkt Feedback zu bekommen, finde ich super! Wo hat man das sonst, außer vielleicht bei einem teuren Privatcoaching?!
Die RennUni ist für mich definitiv zum Pflichtprogramm geworden. Selbst wenn ich Themen zum zweiten Mal höre, kann ich noch einiges lernen.

Hast du denn Pläne für deine Simracing-Karriere?

Upgrade: Ein kleiner Zwischenstand von Hannes’ Rig

Fürs erste will ich üben, die Strecken kennen lernen und konstant meine Rundenzeiten verbessern. Ich habe auch gemerkt, dass es echt was ausmacht, regelmäßig zu trainieren. Für mich passt es besser, öfter mal ‘ne halbe Stunde fahren, als einmal drei Stunden am Stück.
Ich habe mir inzwischen auch selbst ein Lenkrad und Pedale gekauft und habe definitiv vor, weiterhin im Simracing aktiv zu sein. Die Sache macht mir einfach total Spaß!
Klar, bedarf die Sache einer gewissen Anfangs-Investition und ist auch eine finanzielle Frage. Da hatte ich echt Glück, dass ich mir Equipment leihen konnte. Aber ich finde, dass ich mir eigenes Equipment angeschafft habe, hat sich wirklich gelohnt! Meins habe ich übrigens gebraucht gekauft, da findet man auch Sachen für kleines Geld.
Langfristig habe ich auch auf jeden Fall großes Interesse, auch bei den regelmäßig stattfindenden Rennserien mitzufahren. Das Taktieren, die Fahrerwechsel und alles drum und dran – da hätte ich auch Spaß dran.

Und wie gefällt es dir sonst so bei uns?
Wie gesagt, der Community-Spirit gefällt mir echt gut! Ansonsten habe ich mich bis jetzt eher an die Themen gehalten, die mich direkt betroffen haben, also der Einstieg ins Simracing und die RennUni. Jetzt gibt es ja einige neue Projekte, wie das Headquarter und den RennWagen. Ich denke mal, das betrifft eher Leute, die schon länger dabei oder aktiver sind als ich.

Auf keinen Fall! Das Headquarter und den RennWagen kann jeder nutzen. Unser Ziel ist es ja, eine Brücke zwischen realem und digitalem Rennsport zu schlagen. Deswegen ist das natürlich auch ein Angebot, für Mitglieder, die nicht so aktiv sind oder vielleicht selbst gar nicht simracen. Wir wollen ALLE mitnehmen, egal wie lang du dabei bist.
Ach, das war mir so gar nicht bewusst. Cool!

Du hast ja mittlerweile schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Was würdest du denn anderen Einsteigern empfehlen?
Mir hat die RennUni den Einstieg auf jeden Fall erleichtert. Und ganz wichtig: Einfach reinhüpfen und nachfragen, es gibt keine blöden Fragen. Ich denke, jeder kennt die Situation, dass man nicht stören will oder selbst Berührungsängste hat und deshalb keine Nachfragen stellt, wenn man etwas nicht versteht. Aber aus der Erfahrung wissen wir ja eigentlich auch alle: Wer nicht fragt, verpasst so einiges.
Natürlich ist das leichter gesagt als getan und am Anfang ist man vielleicht etwas schüchtern. Aber es zahlt sich aus und hier sind einfach super viele nette Leute, die einem gern weiterhelfen.
Ansonsten natürlich: Üben, üben, üben. Mir hat auch geholfen, das theoretische Wissen, dass ich aus der RennUni mitgenommen habe, praktisch umzusetzen. Ich hatte die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahreneren Community-Mitgliedern zu trainieren, das war super.

Das Endergebnis: So sieht Hannes’ Rig aktuell aus

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