David Michel zieht ins Pro Team ein

David Michel hat es geschafft und das mit BRAVOUR! Ganz ehrlich: Wenn man nicht wüsste, dass er aus Fleisch und Blut besteht, könnte man ihn auch als Rakete durchgehen lassen.

David Michel “check”…Season 1 „check“…Season 2 „check“…Gaststart „check“…Pro Team „CHECK“!!!

Wenn man sich seinen digitalen Rennsport Lebenslauf anschaut, dann kann man es im ersten Moment gar nicht glauben und Rakete ist da gar keine schlechte Bezeichnung. So jedenfalls ist sein Werdegang zu beschreiben im digitalen Wettbewerb namens Simracing.

 

Aber fangen wir ganz von vorn an. Er hat, wie viele andere auch, schon sehr früh mit ca. 12 Jahren angefangen, Simracing zu betreiben. Da hießen die Simulationen noch GTR und GTR 2, wer kennt sie nicht? Seine Gegner hatten auch alle den gleichen Namen, nämlich „KI“ und diese hat er zusammen mit einem Kumpel auch über 24h über die digitalen Rennstrecken gejagt. Also, auch der Endurance Virus ist damit schon grundlegend vorhanden.

Danach folgte dann Assetto Corsa und Competizione, sowie iRacing. Erst seit 2020 kam eigentlich der Ehrgeiz dazu, sich mit den Besten der digitalen Rennsport Szene zu messen. Klar, wenn man den KI-Schwierigkeitsgrad nicht mehr weit genug nach oben einstellen kann, dann ist das die richtige Konsequenz.

Ja und wie soll es auch anders sein, da hat David doch direkt seine ersten beiden Seasons bei RennWelten gestartet und erfolgreich als Gesamtsieger der GT4 beendet. Dazu kamen noch sehr gute Top 10 Ergebnisse bei The Sim Grid im Academy Cup, sowie zwei Top 10 Ergebnisse in der Lamborghini The Real Race Series, bei der auch unser Pro Team Fahrer Samir Ibraimi mit im Finale war.

Also alles in allem eine raketenartige Karriere im Simracing.

Nun ist es ja so, dass unser RennWelten Pro Team mit Vicky, Chris und Samir sehr erfolgreich ist, aber wer ihren Terminkalender ein wenig verfolgt, sieht auch, dass da eine Verstärkung des Teams nicht abwegig ist und so ist es nicht verwunderlich das man da über David Michel gestolpert ist auf Grund seiner herausragenden Leistungen bis dato.

Kurzum, man hat sich zum näheren Kennenlernen getroffen und so kam es unter anderem zu dem Gaststart beim 9h Event von Jardier Honzik vor wenigen Tagen. Wer bei dem RennZeit Rennen am Freitag davor mit dabei war, konnte die Leistung von David dort schon begutachten, denn er ist von ganz hinten gestartet und bis auf P3 vorgefahren, innerhalb von 60 Minuten Renndauer. Ja, so ist er der David, ohne große Ankündigung und TamTam war er einfach da und chauffierte den Bentley GT3 durch das starke Fahrerfeld.

Am Sonntag darauf hatte er dann, wie oben erwähnt, seinen Gastauftritt zusammen mit Vicky Thomson und Chris Hoeke bei dem 9h Knaller in Imola. Daraufhin war sich das Pro Team sicher, dass David nicht nur wegen seiner fahrerischen Qualitäten, sondern auch als Typ mit Charakter gut zu ihnen passt. Es reicht aber nicht allein nur schnell zu sein. Das können sicher auch andere Fahrer. Das gesamte Paket ist es dann schon. Er muss menschlich ins Team passen und auch das taktische Verständnis besitzen, um Rennen für sich zu entscheiden, aber auch die gleiche Leidenschaft, um die letzten hundertstel Sekunden auf der Strecke und im Auto zu finden. In internen Tests wurde schnell festgestellt, dass er mit den Pro Fahrern auf Augenhöhe unterwegs ist. So kam es dann auch zu dem Entschluss, David Michel in das Pro Team aufzunehmen.

Damit ist es nun offiziell und auch von der RennWelten Orga abgesegnet! David Michel verstärkt ab sofort das RennWelten Pro Team! Eine Wahnsinnsgeschichte, oder?

Ein kleines Anekdötchen kommt noch zum Ende. Wer nun glaubt, der liebe David sei sicher nicht nur mit gutem Talent, sondern auch mit super Simracing Equipment, gesegnet, der ist mal richtig im Irrtum.

Wir zitieren ihn da einfach mal, weil wir ja neugierig sind und danach gefragt haben:

Nicht das Beste ist mein Equipment, ein leicht kaputter Playseat Challenge mit einem G27. Meine Fanatec V3 Pedale werden von einem Buch und einem Sabwoofer in Position gehalten und bewegen sich beim Bremsen nur leicht nach oben, aber rutschen immerhin nicht weg.

Komplett krasser Kram, oder?

In diesem Sinne, liebe Rennsportler und jene, die es noch werden möchten: Immer dranbleiben und dran denken „ob digital oder real, es ist scheiß egal“ und man sieht – Equipment alleine macht nicht schnell! Talent, konstante Fahrweise und Training können auch mit vermeintlich günstigerem Gear helfen!

Wir wünschen David Michel viel Spaß und Erfolg bei seinen neuen Herausforderungen im Pro Team! Die rasenden Reporter von RennWelten werden auf jeden Fall dranbleiben. Wir sind sicher, das ist noch nicht das Ende der Story rund um David Michel und dem Pro Team sowieso!

Keep Racing, frohe Festtage & bleibt gesund!

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